Warum Klimaschutz aus Schrott gemacht wird und Stahlschrotteinsatz belohnt werden muss. 

Studie "Schrottbonus" Konkret 2021

Stahlschrott: Kein Abfall, sondern ein wertvoller Recycling- Rohstoff! Schrottaufbereitung spart Kosten in Millionenhöhe

Die BDSV hat einen neuen Videofilm zum Thema Schrottaufbereitung und CO² Einsparungen veröffentlicht und gibt Handlungsempfehlungen für die Politik.

Schrottbonus 2019

Stahl-Recycling

  • spart jedes Jahr Millionen Tonnen an CO2-Emissionen
  • schützt unser Klima
  • verhindert lokale Umweltverschmutzung
  • schont die Ressourcen unserer Erde

Im November 2019 hat das Institut Fraunhofer IMWS im Auftrag des Stahlschrottverbands BDSV eine Studie zum sog. Schrottbonus herausgegeben. Das Video erläutert, was der Schrottbonus, bzw. der Bonus für Schrott, ist und wie der Einsatz von Stahlschrott u. a. Klimakosten- und Umweltkosten in Milliardenhöhe einspart.

Warum ein neues Forschungsprojekt "Schrottbonus Konkret"?

In der Fraunhofer IMWS- Studie "Schrottbonus" wurde festgestellt, dass der Einsatz von Schrott als Rohstoff der Stahlproduktion Treibhausgasemissionen in erheblichem Umfang reduziert. Dabei werden lokale Umweltbelastungen vermieden und endliche Ressourcen geschont. Somit trägt der Schrotteinsatz entscheidend zum Schutz des Klimas bei. Der Schrottbonus stellt die gesellschaftlichen Wohlfahrtsgewinne dar, die mit dem Einsatz einer Tonne Schrott in der Stahlproduktion verbunden sind. Die neue Studie untersucht, inwieweit die europäische Klimapolitik den Schrottbonus in den Preismechanismus integriert und wo Lücken bleiben, die einem fairen Wettbewerb im Weg stehen. Sie schlägt Maßnahmen vor, um diese Lücken zu schließen und Anreize für eine effiziente wie klimafreundliche Stahlherstellung zu schaffen. 
Die Studie "Schrottbonus Konkret" ist eine Fortentwicklung der Studie "Schrottbonus"(Video oben rechts)

 

Ein wertvoller Rohstoff für die Umwelt, fürs Klima und für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Stahl- und Edelstahl-Industrie.
Stahl ist unendlich oft recyclebar!

Aus recyceltem Stahlschrott entstehen neue Maschinen, Autos, Baumaterialien und Nützliches für den Haushalt. Was bei der Produktion übrig bleibt (z. B. beim Stanzen) wird dem Kreislauf als Neuschrott zugeführt. Ein wertvoller Rohstoff. Anders ist es bei Stahl- und Edelstahlprodukten. Weil sie sehr haltbar sind, werden Sie oft erst nach Jahren verschrottet. Sie sind ebenfalls ein wertvoller Rohstoff.

Neu- und Altschrott werden von weltweit tätigen Recycling-Unternehmen aufgekauft, sorgfältig sortiert und professionell aufbereitet. Nach einer gründlichen Qualitätskontrolle ist der Stahlschrott schließlich fertig für den Transport zurück zum Stahlwerk als Rohstoff für die Stahlproduktion von morgen. Der Kreislauf schließt sich und beginnt wieder von vorn.

2018 haben Stahlwerke in der EU auf diese Weise 93,8 Mio. Tonnen Stahlschrott recycelt. 19 Mio. Tonnen davon alleine in Deutschland. Das ist gut die Hälfte der benötigten Rohstoff-Menge. Jede Tonne Schrott-Einsatz spart dabei 1,67 Tonnen CO²-Ausstoß. Beim nicht rostenden Edelstahl sind es sogar 4,3 Tonnen CO² - Zahlen die das Fraunhofer Institut wissenschaftlich belegt hat. Insgesamt wurden so in der EU mindestens 157 Mio. Tonnen CO² eingespart. Das entspricht knapp 47 Mio. Autofahrten von Berlin nach Peking und zurück. Rechnet man die vermiedenen Umwelt- und Klimaschäden in Geld um, so sparen wir jedes Jahr Milliarden.

 

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